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  • Vor langer Zeit auf der Erde gestrandet, vor einigen Jahren in den Cyberspace gestartet... Mehr über mich, mein 'Leben' und meine Arbeit im Internet wird hoffentlich bald in meinem Blog stehen...

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Tuesday, 2. september 2008 2 02 /09 /Sept. /2008 20:15
... manchmal fühlt man sich dann besser. -

Ich zumindest werde oft aus Ärger produktiv. Das, was ich eigentlich vorhatte, bin ich zwar doch nicht in der Lage zu tun - ich wollte eigentlich endlich eine Website fertigstellen und kann mich nicht konzentrieren - aber wenigstens habe ich einigen Stoff gefunden zum Schreiben, ich habe nach langer Zeit endlich etwas hier gepostet, was ich von nun an regelmäßiger tun werde.  Blogging als Therapie ~ http://www.squidoo.com/blogging-therapy  ~  Einer alten Statistik von Ende 2005, die ich in einer Squidoo-Lens verlinkt habe, ist zu entnehmen, dass damals, als noch niemand bloggte um Geld zu verdienen, ca. 50% der Befragten angaben, aus Therapiegründen zu bloggen.

Verständlich ist das - private Gedanken, die man sonst niemandem mitteilen kann, öffentlich denken. Manchmal kann das wirklich helfen. Ganz besonders auch bei Ärger ~ http://www.squidoo.com/conquerthatchaos ~ darüber habe ich folgendes geschrieben:

Ärger ist keine negative Emotion
... . Nicht weinen, sondern schreien, aktiv werden, irgendetwas tun. Besonders nicht, den Ärger in sich hineinfressen, Grübeln, Schuld bei sich suchen. Sobald man damit anfängt, kommt man nicht mehr zum Handeln. Oder aber, man wird aggressiv, unüberlegt,  versetzt sich im Nachinein ins Unrecht oder tut Dinge, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.

Andererseits - Jetzt bin ich mal wieder in so einer Situation, die man immer erst im Nachinein beurteilen kann...

Eigentlich wollte ich ja über Internet-Existenz schreiben, die schönen Seiten des "Lebens online", und nebenbei davon, wie sich besonders ältere Arbeitslose tatsächlich im Internet eine neue Existenz aufbauen können, möglichst an meinem eigenen Beispiel....

Aber irgendwie halten sich die schönen Seiten der virtuellen Welt immer etwas bedeckt. Für mich zumindest. Liegt das nun an mir? Was genau ist eigentlich Opfermentalität? Diesmal hatte ich doch positiv gedacht. Ich war dabei, genau das zu tun, was ich wollte, und schon kam nach einem Schlag - der Domainanbieter Dot TK gedenkt offenbar nicht, die Übersetzer seiner Website für die Arbeit zu bezahlen - der nächste.

Wieder habe ich wahrscheinlich ein halbes Jahr gearbeitet, ohne dafür wenigstens die geringe Bezahlung als Moderatorin zu erhalten, weil ich so blöd war, das Geld "erstmal" in meinem Account stehen zu lassen - mal sehn, was daraus wird.

Aber viel schlimmer war etwas anderes. Ich hatte mich oft geärgert, dass ich nicht so genau wußte, wie ich eigentlich meinen Kurs aufbauen sollte, weil die, die es wußten, nicht der Ansicht waren, es sei ein Lehrplan nötig, und, da die einzelnen Stunden wiederholt würden, sei es auch nicht nötig, den Unterricht irgendwie dem Vorwissen der Schüler anzupassen. Aufteilen in einzelne, tiefergehende Lektionen werde man sich dann überlegen.

Ich fragte mich also: Kann ich wirklich absoluten Anfängerkram unterrichten? Wie weit kann ich in einer Stunde fortschreiten? Und ich rechnete fest damit, dass die Schüler mich gegebenenfalls bremsen würden. Taten sie natürlich nicht, und wurden folglich von mir überladen.

Ich wurde also vorgeschickt zum Testen, das war mir schon klar. Nicht jedoch, dass das außerdem irgendwie hinter meinem Rücken besprochen worden sein muss. Resultat war natürlich nicht, wie von mir vorsichtig angedeutet, über die Organisation der Online Schule, die langsam den Bach hinunterging oder wenigstens soetwas wie einen Lehrplan nachzudenken, sondern, nachdem mir viel zu spät die Erlaubnis erteilt wurde, meinen Kurs mehrteilig in organisierter Form neu zu starten, hat jetzt schon ein neuer Moderator angefangen, einen wichtigen Teil davon zu halten.

Der "Neue" fängt zudem mit jenem heiklen Thema an, von dem mir bedeutet wurde, ich sollte es möglichst nicht erwähnen. Es gab nämlich jemanden, der gerade an diesem Thema hing, und die Fakten ein wenig anders darstellte als ich. Der "Neue" beherrscht dieses Randthema übrigens wirklich, im Gegensatz zu demjenigen, der die Fehler unterrichtete, von denen ich trotz fast schon Verbot frech gesagt hatte, man solle sie vermeiden.

Aber darf er das nun richtigstellen zum allgemeinen Nutzen, oder, weil der "Alte", und Hackordnung über mir stehende gegangen ist? Oder wird ihm bewußt die Möglichkeit gegeben, sich gleich von seiner besten Seite zu zeigen? (Nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, der "Neue" wüßte irgendetwas über diese Vorkommnisse)

Jedenfalls sieht alles für mich mal wieder nach der guten alten simplen Mobbingmethode aus: Schieß dich mal kurz öffentlich ins Abseits, nacher kann ich dich mit Zustimmung aller feuern.

Kommt sowas jemandem bekannt vor, oder leide ich an Verfolgungswahn?

Theoretisch bin ich ja noch nicht ganz raus, und zwei Leute, die über die wichtigsten Themen des Online Marketing sprechen - Website, (SEO), Blogging sind wirklich nicht zu viel. - Unwichtig, über dieses konkrete Thema nachzudenken, die Seite ist vom Server genommen, es sieht nicht so aus, als wäre etwas vielversprechendes in Aussicht.

Aber wenn doch - es sieht so aus, als würde man mich nicht wollen, und ich frage mich, warum. 
Manchmal sieht es so aus, als ob es der Doktorhut wäre, der fehlt, um Praxiswissen vermitteln zu dürfen, in Deutschland zumindest. Neulich habe ich anderswo erlebt, dass sich einer wahrscheinlich von mir als Frau nicht erklären lassen wollte, wie er eine Website über FTP ins Internet stellt - zumal es ja nicht nur eine Seite war, sondern sogar drei...

Wenn ich wüßte, woran das alles liegt, warum es immer mir passiert, wenigstens, ob es anderen auch so ergeht, dann wüßte ich, ob es sich überhaupt noch lohnt, weiterzumachen - mit den Versuch, in der know-how-Nische über Online Marketing was zu werden, meine ich, oder überhaupt mit Online Marketing in Deutschland.

Und nein, es ist nicht Neid, dass ich es leid bin zu sehen, wie andere anfangen, E-Books zu verkaufen, die solche angeblichen Geheimwissenschaften erläutern sollen wie "Wie bringe ich meinen Blog kostenlos bei Yahoo in die Suchmaschine".  Ich wüßte höchstens gern, warum bei Yahoo die Pings nicht funktionieren, und Feeds nicht aufgefrischt werden, aber das weiß Yahoo selbst nicht. Oder ist das ein Bluff? Verkaufen sich solche E-Books in Wirklichkeit gar nicht?

Wie auch immer, wenn ich sonst gar nichts tun kann, um Ärger auf vernünftige Art durch positive Aktionen abzureagieren - wenigstens kann ich bloggen.
von Neila Sabine - veröffentlicht in: Stress, Chaos, Zeitmangement - Community: Kommunikation & Internet
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